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Nickschwingungsdämpfung in einem Radlader

Wendet sich ein Hersteller an ARGO-HYTOS mit der Aufgabenstellung, eine Nickschwingungsdämpfung in einem Radlader zu realisieren, begleitet der Kunde den Entwicklungsprozess in enger Zusammenarbeit mit unseren Anwendungsfachleuten bis zur erfolgreichen Erprobung des Projekts. In einem ersten Schritt wird gemeinsam mit dem Kunden der IST-Zustand analysiert. Eine auf den Radlader abgestimmte Nickschwingungsdämpfung kann nur dann effizient arbeiten, wenn dem Entwicklungsingenieur von ARGO-HYTOS alle Besonderheiten des vorliegenden Systems bekannt sind. So ist es nicht unüblich, dass wir mögliche Schwachstellen am Radlader direkt vor Ort benennen. Dies kann z.B. die realisierte Rohrbruchsicherung oder die Art der Speichervorladung sein. Eine auf das System optimal abgestimmte Nickschwingungsdämpfung erhöht neben dem Fahrkomfort ebenso die Fahrsicherheit als auch die Umschlagsleistung. Aus diesem Grund ist es ebenso wichtig, die Erfahrungen des Maschinenbedieners während der Auslegungsphase miteinfließen zu lassen.

Nachdem alle Schwachstellen des vorliegenden Systems analysiert wurden, werden kundenspezifische Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Lösungsvorschläge werden anschließend auf Augenhöhe mit dem Kunden besprochen. Eine Diskussion zu den Stärken und Schwächen der erarbeiteten Konzepte sorgt für die notwendige Transparenz. Eine solche Transparenz hat den Vorteil, dass der Kunde den für ihn bestmöglichen Lösungsansatz auswählen kann. Auf Basis einer jahrelangen Erfahrung im Bereich der Nickschwingungsdämpfung wird der Lösungsansatz auf Einhaltung gültiger Normen (DIN EN ISO 4413) und Richtlinien (Maschinenrichtlinie) überprüft.

Sind nun alle technischen Aspekte, welche die Funktionsweise und das Verhalten der Nickschwingungsdämpfung betreffen mit dem Kunden besprochen, geht es an das Blockdesign. Der Steuerblock, welcher die Nickschwingungsdämpfung beinhaltet, wird hierbei speziell auf den Radlader zugeschnitten. Neben der Anordnung der Anschlüsse für die Verschraubungen wird ebenso eine gute Zugänglichkeit der Ventile berücksichtigt. Das Blockdesign wird dem Kunden in Form eines 3D-Modells zur Verfügung gestellt. Anhand eines ersten Entwurfs ist es dem Kunden möglich, Kollisionen mit anderen Bauteilen einfach und schnell zu erkennen. Iterativ kann so mit dem Kunden das für ihn optimale Blockdesign bestimmt werden.

Ist dies geschehen, wird die Funktionsweise der Nickschwingungsdämpfung anhand eines Prototypen erprobt. Im Rahmen der Erprobung können neben einem normalen Betriebsverhalten auch Extremsituationen getestet werden. Das Dämpfungsverhalten, aber auch der Bedienkomfort werden in der Erprobungsphase soweit optimiert, bis diese den Kundenanforderungen entsprechen.

 

 

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